Station RussiaIn einer Umgebung, die zum Teil so unwirtlich ist, dass keine Straen errichtet werden knnen, wurden Eisenbahnen zu den Lebensadern des grten Landes der Welt. Station Russia erkundet, wie diese, und die Menschen, die sie benutzen, die ausgedehnten und oftmals leeren Weiten der russischen Landschaft durchziehen. Fr eine neue Ausstellung, die fr die 16. Architekturbiennale in Venedig konzipiert und gestaltet wurde, verwandelte sich der russische Pavillon
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In einer Umgebung, die zum Teil so unwirtlich ist, dass keine Straßen errichtet werden können, wurden Eisenbahnen zu den Lebensadern des größten Landes der Welt. Station Russia erkundet, wie diese, und die Menschen, die sie benutzen, die ausgedehnten und oftmals leeren Weiten der russischen Landschaft durchziehen. Für eine neue Ausstellung, die für die 16. Architekturbiennale in Venedig konzipiert und gestaltet wurde, verwandelte sich der russische Pavillon in eine Eisenbahnstation mit fünf Hallen: »The Geography of Free Space«, »The Architectural Depot«, »The Waiting Hall of the Future«, »The Crypt of Memories« und »Aboard the Free Space«. In diesen fünf Hallen setzen zeitgenössische russische Architekten, Designer und Künstler Klang- und Multimediainstallationen sowie Fotografien, Modelle und Artefakte ein, um die Vergangenheit des Netzwerkes zu untersuchen und ihre Visionen für seine Zukunft zu präsentieren. Der Schwerpunkt der Ausstellung und des begleitenden Kataloges stellt eine Parallele zur Geschichte des russischen Pavillons selbst dar, der 1914 eingeweiht wurde. Denn der Planer des Gebäudes, Alexiy Schtschussew, zeichnete auch für den Kasaner Bahnhof verantwortlich – die Endstation der Transsibirischen Eisenbahn in Moskau.
Ausstellung: 16. Internationale Architekturausstellung, la Biennale di Venezia 26.5.–25.11.2018